Presse-Bericht aus der Ausgabe "Schwandorf"

 

Kleine Domspatzen sangen sich in Herzen der Zuhörer 


Anspruchsvolle Musik und großartige Gruppen beim 28. Adventssingen/ 500 Gäste waren von Darbietungen begeistert

SCHWANDORF (sfl). Ein auserlesenes Programm - sowohl kirchenmusikalisch als auch in Bezug auf adventlich-weihnachtliches Volksmusikgut - großartige Chöre und Gruppen und nicht zuletzt besinnliche und nachdenklich stimmende Textbeiträge bildeten den harmonischen Dreiklang beim 28. Schwandorfer Adventssingen. Die 500 Zuhörer am Sonntag in der ausverkauften Jakobskirche spendeten den Akteuren stehend und mit rhythmischen Klatschen minutenlangen Applaus.

...... Proben ihrer schon auf beachtlicher Stufe stehenden Stimmenbildung gaben die rund vierzig Schüler der Tages- und Internatsgrundschule der "Regensburger Domspatzen" Pielenhofen unter der Leitung von Robert Göstl. Wie aus Engelszungen erklangen die bekannten Advents- und Weihnachtsgesänge "Macht hoch die Tür", "Maria durch ein Dornwald ging" oder "Es wird scho glei dumpa". .......

 

 

 

 

 

Presse-Bericht
über den 
"Tag der offenen Tür 2002"

 

Klingendes Menuett im Nest der kleinen Spatzen

Blick hinter die Kulissen der Domspatzen-Grundschule

VON ANGELIKA LUKESCH  

PIELENHOFEN. Wenn die Spatzen von den Dächern pfeifen, dann verziehen sich die Wolken hinter dem Horizont und eine strahlende Sonne lädt nach Pielenhofen in das Nest der Regensburger Domspatzen ein. Auch an diesem Tag strömen die Au­tos sternförmig aus der Region nach Pielenhofen. Einmal im Jahr öffnet Direktor Josef König die hohen Pforten der Domspatzengrundschule (mit Tages- und Wochenschülern), um all den interessierten Eltern und Knaben zu zeigen, wie es bei den allerjüngsten Domspatzen so aussieht.

Reichhaltiger Speiseplan

 Da tappen die kleinen Buben je nach Temperament schüchtern oder selbstbewusst neben Mama und Papa einher, betreten die Domspatzen­grundschule mit dem glänzenden Ju­ramarmorboden und folgen den Pfeilen in Richtung Schulzimmer und Schlafräume. Geschleckt sauber ist es hier und auch der Blick auf den im Erdgeschoss ausgehängten Speiseplan lässt erahnen, dass es den Buben hier recht gut geht: Hackbraten, Schweinbraten, Apfelstrudel, Spaghetti Bolognese, Pudding, Kuchen - hungern muss hier keiner!
Im ersten Stock finden sich die Klassenzimmer, in denen an diesem Samstag "Vorzeigeunterricht" gehalten wird. Brav sitzen die kleinen Domspatzen hinter den Pults. Wer von den Besuchern will, kann sich probehalber mal dazusetzen. Im klei­nen Konzertsaal am Ende des Flurs wird eine "Vorführung" für die Eltern vorbereitet. 

Lausbuben am Klavier 

Chorleiter Robert Göstl postiert sich neben dem Flügel und erklärt den Eltern die musikalische Ausrichtung der Schule. Um zu demonstrie­ren, was man hier alles lernen kann, setzen sich nacheinander mehrere (Laus-?) Buben auf den Klavierho­cker und greifen ganz selbstbewusst in die Tasten. Still sitzen die Möchtegern-Domspatzen rund um den jungen Pianisten und staunen, was der junge Freund schon alles kann. 

Leuchtende Eltern-Augen

 Die Augen der Eltern leuchten jedoch schon im heimlichen Traum: Sie sehen schon den eigenen Sprössling an der Tastatur sitzen und im nächsten Jahr beim nächsten Tag der offenen Türe als Domspatzenschüler ein kleines Menuett vorspie­len .... wer weiß?

 

 

 

Presse-Bericht
über den 
"Tag der offenen Tür 2001"

 

 

 Im Nest der "Spatzen"
Großes Interesse am "Tag der offenen Tür"

VON ANGELIKA LUKESCH  

  PIELENHOFEN. Es ist Frühjahr und "Tag der offenen Tür" in der Domspatzen-Grundschule in Pielenhofen. Auch heuer war das Interesse am Domspatzen-Schulheim groß. Institutsleiter Josef König ist emsig damit beschäftigt, in seinem Raum im zweiten Stock nacheinander die interessierten Eltern zu empfangen. Die Türe zum Flur steht offen und die Fragen dringen bruchstückhaft durch: "Wann können wir ihn denn dann abends abholen?", "Kriegt er dann noch Abendessen, wenn er ein Tagesschüler ist?" Und "In der freien Zeit ist er  halt ein bisserl wild, aber wenn man vielleicht mit der Erzieherin spricht....". Elternsorgen, die von Josef König geduldig beantwortet werden.

Die Grundschule der Domspatzen nimmt Buben der dritten und vierten Grundschuljahrstufe auf. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Heimschüler oder Tagesschüler. Der Heimschüler bleibt die Woche über in Pielenhofen, schläft in der Domspatzenschule und geht am Wochenende und in den Ferien nach Hause. Der Tagesschüler bleibt den ganzen Tag über bei den Domspatzen - einschließlich Mittagessen und Hausaufgabenzeit - und wird abends abgeholt, schläft also zuhause.

"Alle Jahre haben wir so zwischen fünfzig und sechzig Schüler", erklärt König, seit neun Jahren Schulleiter. Die letzten zehn Jahre sei die Schülerzahl in etwa immer gleich geblieben. "Das Kriterium bei uns ist die musikalische Ausrichtung der Schule", so König. "Zwar mag jeder Bub Musik, aber halt eher Michael Jackson". Diese Musik sei aber in Pielenhofen nicht gefragt. Hier wird die "Regensburger Tradition" gepflegt - mit klassischen und kirchenmusikalischen Schwerpunkten. Hinzu komme, dass sich die meisten Buben eher in Richtung Sport orientieren würden. Nichtsdestotrotz hat sich die Domspatzen-Grundschule über die Jahre hinweg gut gegen Michael Jackson und den allgegenwärtigen Sport behaupten können.

"Natürlich würden wir mehr Kinder aufnehmen. Wir könnten 80 Buben hier unterrichten", meint Josef König lächelnd, während sich in den Gängen des Domspatzengebäudes die Eltern und die Buben drängeln -potenzielle Heimbewohner! Zu sehen gibt es Unterricht live und sogar kleine Konzertdarbietungen der Schüler. Manch ein Vaterauge blitzt da stolz beim Gedanken daran, dass womöglich der eigene Sprössling im nächsten Jahr hier als Pianist auftreten wird.

Die Domspatzen-Schule öffnet ihre Türen nicht nur an einem Tag im Jahr: Eine Besichtigung der Schule ist nach Terminvereinbarung unter Telefon (0 94 09) 10 21 möglich.